Krankheiten Krankheiten: Schmetterlinge

Krankheiten an Pflanzen durch Schmetterlinge
  • Fraßschäden an Blättern, Trieben, Blüten von Laub- und Nadelbäumen
  • Bohrungen in Fichtenstämmen
So schön die Falter und Schmetterlinge auch sind, während ihrer Entwicklungszeit können die nach der Eiablage geschlüpften Raupen bis zu ihrer Verpuppung sehr großen Schaden anrichten.

Die Flugzeiten der Falter und Schmetterlinge beginnt ab dem Frühjahr und endet erst zum Spätsommer, mit Ausnahme der Frostspanner-Arten, die erst ab Oktober fliegen.

Auf der Suche nach Wirtsbäumen für die Eiablage fündig geworden, werden die Eier je nach Art entweder in den Kronenmantel von Laub- und Nadelbäumen, im Stammbereich oder an Blüten abgelegt.

Die geschlüpften Raupen beginnen sofort mit dem Verzehr von Nadel, Blättern oder Blüten. Bei großen Populationsdichten kann so eine erhebliche Schädigung der Wirtspflanzen herbeigeführt werden.

In den meisten Fällen entwickeln sich erst nach einer Überwinterung die Raupen zu Schmetterlingen. Vereinzelt überwintert auch die Eiablage wie z.B. beim Großen Frost- spanner.
  • Folgende Formen der Überwinterung werden unterschieden:

    • Raupen in einem Gespinst aus Blättern oder Nadeln in den Baumkronen

    • Raupen in der Bodenstreu

    • Raupen unter gerissene Baumrinde

    • Raupen in selbstgefressenen Gängen von Baumstämmen

    • Raupen in selbstgefressenen Höhlungen von Kieferknospen

    • Geschützte Eiablage an Ästen und Knospen

    • Geschützte Eiablage unter gerissene Baumrinde

    • Geschützte Eiablage unter Moose und Flechten

Nur eine geringe Anzahl von Schmetterlingen gilt generell als schädigend für Pflanzen- bestände. Allerdings zählen die folgend aufgeführten Arten - bei einer entsprechend aus- gebildeten Populationsdichte - zu den Schadlingen, die für einen empfindlichen Eingriff in das ökologische Gleichgewicht ihrer Wirte und deren Umgebung sorgen können.

Schwammspinner; Fichtenzapfenzünsler; Goldafter, Forleule, Gemeiner Frostspanner; Großer Frostspanner; Fichtenrindenwickler; Eichenwickler; Mondvogel; Kleines Nacht- pfauenauge; Gespinstmotten, Eichentriebzünsler; Fichtennestwickler, Kiefernspinner; Kiefernspanner; Kiefernschwärmer; Kiefernknospentriebwickler; Nonne; Kiefernknospen- wickler; Kiefernharzgallenwickler; Kiefernknospenzünsler; Lärchenminiermotte

- Viren; - Bakterien; - Nematoden; - Milben; - Blattläuse; - Zikaden; - Käferarten;
- Schmetterlinge; - Wespenarten; - Blatt/Nadelpilze
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