Baumpflege

Der Begriff 'Baumpflege' beinhaltet zunächst einmal alle Maßnahmen, die entweder direkt am Baum oder in seinem Lebensumfeld durchgeführt werden. Allerdings verdienen nur die baumpflegerischen Maßnahmen eine derartige Bezeichnung, die im Endergebnis für den Baum mehr förderlich und weniger schädigend sind.

Ausgehöhlte Linde nach Entlastungsschnitt

Baumpflegerische Maßnahmen umfassen aber nicht nur verschiedene Schnittarten, sondern ebenso auch die Baumpflanzung, die Nachbehandlung von Verletzungen, das Arbeiten im Wurzelbereich, die Verbesserung des Baumumfeldes, den Einbau von Sicherungssystemen, sowie die Möglichkeiten einer Baumdiagnose.

Als Zielsetzung gilt es, grundsätzliche Fehlentwicklungen zu vermeiden, bzw. rechtzeitig zu korrigieren oder die Erhaltung, bzw. die Verbesserung der Vitalität eines Baumes zu fördern.

Alle diese Arbeitsgebiete sind sehr umfangreich und erfordern dementsprechend auch ein breit aufgestelltes und umfassendes Wissen der handelnden Personen.

Wer sich aufmerksam durch den frei zugänglichen Bereich dieser Website durcharbeitet, oder als Mitglied den vollständigen Einblick hat, wird sehr rasch merken, wie umfangreich diese Gebiete sind.

Doch was ist für einen Baum nun förderlich und was schädigend? Strenggenommen ist es doch schon schädigend, überhaupt einen Baum an jeden x-beliebigen Standort pflanzen zu wollen. Dieser wird - wenn er es denn schafft - ab dem Erreichen eines bestimmten Volumens seiner Krone oder seines Wurzelwerkes, für den Rest seines weiteren Daseins unweigerlich zum dauerhaften Pflegefall werden, wenn der von ihm benötigte Luft- oder Wurzelraum gar nicht zur Verfügung steht.

Besonders den Bäumen in den Siedlungsräumen widerfährt aber - ob bewusst oder aus Unwissenheit - andauernd ein derartiges und damit für den Besitzer später kostenträchtiges Schicksal. An den unnatürlichsten oder an räumlich stark begrenzten Standorten, sollen Bäume immer wieder dabei helfen, das Stadtbild zu verbessern oder den Garten zu verschönern. Ein ehrgeiziger und nachvollziehbarer Wunsch, nur sollte dann auch alles Nötige und Machbare bereits im Vorfeld bedacht und dafür getan werden. Möglichkeiten für eine Optimierung des Standortes gibt es viele, aber das kostet Geld.

Baumpfleger bei der Arbeit

Ebenfalls ein sehr arbeitsträchtiger Bereich für den Baumpfleger liegt in den stetig steigenden Ansprüchen der Menschen, bezüglich des Erscheinungsbildes von Bäumen und der hohen Erwartungshaltung an deren Sicherheit.

Bäume richtig zu pflegen, heißt, deshalb zu allererst auch nur dort zu pflanzen, wo es wirklich Sinn macht, bzw. den richtigen Baum für den jeweiligen Standort auszuwählen oder den Standort entsprechend zu verbessern. Ist das erreicht, gilt es, den noch jungen Baum in seinem Aufbau gegebenenfalls zu fördern und seinen Lebensraum zu schützen.

Hierfür bietet der aktuelle 'Stand der Technik' das ausführliche Grundlagenwissen. Egal ob es sich um die Ausführung von Maßnahmen handelt oder ob es sich um den Einsatz von Maschinen, Geräten oder Hilfsmittel jeglicher Art dreht.

Der jeweilige 'Stand der Technik' zeigt in jedem Arbeitsgebiet das verfügbare Wissen auf, wobei es auch durchaus sehr unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu den einzelnen Punkten geben kann und auch gibt.

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des Autors
Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

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