1992 - Die Berg-Ulme, Ulmus glabra

Die Berg-Ulme, Ulmus glabra

Mit der Ulmenkrankheit, eine durch Pilz hervorgerufene Infektion, begann der Niedergang der Ulme. Verbreitet wird dieser Pilz durch den Ulmensplintkäfer, des es den Sporen des Pilzes ermöglicht schnellstens durch seine geschaffenen Fraß- gänge bis in die Gefäßbündel seiner Wirtspflanzen einzudringen.

Die Verbreitung der Ulme nahm daraufhin rapide ab, da Neuanpflanzungen nicht mehr in Betracht gezogen wurden und Altbestände nach und nach verschwanden. Mittlerweile gibt es jedoch resistente Ulmen-Hybriden, die aus einem aufwendigen und langjährigen Züchtungsprogramm stammen.

Die Berg-Ulme kann bis zu 40 m hoch werden und bildet dabei einen sehr geraden Stamm aus. Die Rinde ist zunächst silbergrau und glatt. Erst mit zunehmenden Alter bildet sich eine rissige graue bis braune Borke. Sie ist in der Jugend sehr schnellwüchsig und bildet erst nach erreichen einer konkurrenzlosen Höhe eine breite und überhängende Krone aus.

Der Licht- und Wärmebedarf ist sehr hoch. Auf Veränderungen des Grundwasserpegels wird empfindlich mit einer Gipfeldürre reagiert.

Die Blätter von Ulmus glabra sind bis zu 15 cm lang, elliptisch bis eiförmig geformt und am Blattende zugespitzt. Der Blattrand ist grob gezähnt. Das Laub erscheint erst nach der Blüte, die aus unscheinbaren, kugeligen Blütenständen bestehen. Die aus der Befruchtung entstehenden Früchte sind grünlich und rundgeflügelt.

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Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

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