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Bildergalerie und Kurzbeschreibungen

Mehr Informationen und vor allem auch Bilder der verschiedenen Entwicklungsstufen zu den unten aufgeführten, sowie vielen weiteren holzzerstörenden Pilzen, können Sie entweder als Mitglied dieser Website jederzeit abrufen oder mittels der CD 'Pilze & Bäume' erwerben.

Hallimasch

HallimaschEin Parasit, der geschädigte und geschwächte Bäume besiedelt und diese innerhalb kurzer Zeit abtöten kann. Das eindringen gelingt ihm über die Wurzel und Verletzungen an der Stammbasis. Die Ausbreitung erfolgt mit Hilfe seines Mycels zwischen Splint und Borke stammaufwärts. Dadurch unterbricht er die Leitbahnen, was sich in der Krone mit Welken und durch abplatzender Borke äußern kann.

Lackporling

LackporlingDie Lackporling-Arten zählen zu den am häufigsten vorkommenden Schwächeparasiten, wenn es um den Pilzbefall geht. Vornehmlich erfolgt die Besiedlung über Wurzelverletzungen und führt zu einer Weißfäule im Wurzel- und Stockbereich, die im Endstadium zum Bruch des Baumes führt. Das Schadensbild ist bei den vielen unterschiedlichen Arten der Lackporlinge ähnlich, bzw. fast identisch.

Ochsenzunge

OchsenzungeDie Holzzersetzung der Ochsenzunge findet vornehmlich im unteren Stamm- und im Bereich des Wurzelstockes seiner Wirtspflanzen statt. Hier verursacht der Pilz als erstes eine sogenannte Hartröte, später dann eine Braunfäule. Nach dem Absterben seines Wirtes entwickelt die Ochsenzunge saprophytische Eigenschaften.

Brandkrustenpilz

BrandkrustenpilzDer Befall erfolgt über Verletzungen und verursacht eine intensive Weißfäule im Stamm- und Stockbereich. Ohne Zerstörung des Splintholzes kann sich der Pilz bereits großflächig im Stamm- und Wurzelbereich ausgebreitet haben, sodass nicht sichtbar wird, ob die Vitalität des Baumes darunter gelitten hat, obwohl - im Umkehrschluss - die Stand- und Bruchsicherheit bereits erheblich abgenommen hat.

Zottiger Schillerporling

zottiger SchillerporlingEin parasitärer Pilz, der eine aktive Holzzersetzung betreibt. Die Besiedlung erfolgt über Wunden oder Schnittstellen im Ast- oder Rindenbereich und dehnt sich in der Regel im Kronenbereich aus. Der Pilz verursacht eine Weißfäule im Kernholz und zerstört nach und nach die befallenen Holzteile.

Schwefelporling

SchwefelporlingDieser Pilz verursacht eine Braunfäule und besiedelt den Holzkörper. Das abgebaute Holz zerfällt würfelig, es wird pulverisiert. Der Splintholzbereich wird erst nach Jahren der Besiedlung angegriffen und das Kambium zerstört. Abfallende Borke ist ein Indiz für das nahende Ende - das dahinter liegende Holz ist dann bereits abgebaut worden.

Sparriger Schüppling

Sparriger SchüpplingEr verursacht eine Fäule im Stamm-, Wurzel- und Stockbereich. Die Ausdehnung erfolgt nur im Holzbereich. Oftmals sehr gute Abschottung bei hartholzigen Baumarten, die einen ausgedehnten Befall sehr effektiv eingrenzen können. Sichtbare Fruchtkörper kommen nur vor, wenn Schadstellen am Baum vorhanden sind, aus denen der Pilz herauswachsen kann.

Trameten

TrametenZumeist saprophytisch agierende Pilze, die aber auch bereits vorgeschädigte Holzbereiche von lebenden Bäumen besiedeln können. Eintrittspforten sind neben Anfahrschäden auch große Schnitt- oder Kappstellen oder - je nach Art - von Sonnenbrand geschädigte Stämme. Bei der Zersetzung des Holzes verursachen die Trameten eine intensive Weißfäule.

Schuppiger Porling

Schuppiger PorlingEin parasitärer Pilz, der sich überwiegend im Stamm und Astbereich niederlässt. Dort ruft er eine sehr intensive Weißfäule hervor. Der Pilz durchwächst den gesamten Baum und kann, bei entsprechender Durchdringung, besonders zu Astausbrüchen führen. Wird der Splint durchwachsen, ist das Ende des Baumes absehbar.

Austernseitling

AusternseitlingWird überwiegend im Stammbereich, aber auch in höheren Kronenregionen angetroffen. Die Besiedlung erfolgt über Wunden oder wird durch geschwächte Bäume ermöglicht. Der Pilzbefall verursacht einen raschen Holzabbau und ruft eine Weißfäule hervor. Je geschwächter der befallene Baum ist, desto leichter kann die Ausbreitung im gesamten Stamm, auf- und abwärts erfolgen.

Pflaumen-Feuerschwamm

Pflaumen-FeuerschwammBesiedelt trotz seines Namen neben Pflaumen auch andere Laubbäume und vor allem Steinobstarten. Die Besiedlung erfolgt in der Regel über große Astungswunden. Der Pilz verursacht eine sehr langsam voranschreitende Weißfäule und begleitet den besiedelten Baum oftmals über viele Jahre bis Jahrzehnte.

Birkenporling

BirkenporlingAusschließlich erfolgt ein Befall von Birken. Ein holzzerstörender Pilz, der sich zumeist im Stammbereich von bereits geschwächten Birken niederlässt. Der Pilz verursacht eine Braunfäule und ist als agressiv einzustufen. Für die besiedelten Birken bedeutet ein Erscheinen der Fruchtkörper in der Regel eine bereits stark reduzierte und stetig nachlassende Bruchsicherheit.

Zunderschwamm

ZunderschwammDie Besiedlung erfolgt entweder direkt über Wunden oder wird an älteren und bereits geschwächten Bäumen ermöglicht. Der Pilz löst eine Weißfäule im Stamm- und Kronenbereich seiner Wirte aus. Er betreibt einen sehr intensiven Holzabbau und reduziert dadurch die Stand- und Bruchsicherheit seiner Wirte ganz erheblich.

Eschenbaumschwamm

EschenbaumschwammBesiedelt neben der Esche auch andere Laubbaumarten, bevorzugt Robinien. Eine Besiedlung erfolgt über die Wurzeln und ruft eine Weißfäule im Wurzel- und Stammfußbereich hervor. Der Pilz zersetzt das Kernholz in diesen Bereichen, sowie das Splintholz der Wurzeln, und sorgt für eine erhöhte Gefährdung der Stand- und Bruchsicherheit.

Riesenporling

RiesenporlingDer Pilz ist ein Schwächeparasit und betreibt von unten nach oben verlaufend einen starken Holzabbau der Wurzeln, bis in den Stammfuß hinein. Damit sorgt er im fortgeschrittenen Stadium für eine erhöhte Gefährdung der Standsicherheit. Die Besiedlung seiner Wirte erfolgt größtenteils über verletzte und abgestorbene Wurzeln und verursacht eine Weißfäule.
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des Autors
Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

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