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Nobilistanne (Abies procera)

Wuchsform der Nobilistanne

Im westlichen Nordamerika ist diese Art beheimatet. In den Gebirgslagen von Washington und Oregon und weiter bis nach Kalifornien findet man Abies procera in Höhenlagen von 700 bis 2.100 Metern. Ausgewachsene Edel-Tannen können bis zu 750 Jahre alt werden und sind damit die langlebigsten Tannen. David Douglas entdeckte die Edel-Tanne im Jahre 1825 auf der Südseite des Columbia Rivers. Kurz darauf sandte er erstmalig Samen von seinem Fund in seine schottische Heimat. In dieser Zeit gepflanzte Exemplare sind heute mittlerweile über 50 Meter hoch gewachsen.

Als Jungbaum bevorzugt die Edel-Tanne eher einen halbschattigen Standort, später darf es auch vollsonnig sein. Sie ist frosthart und erleidet durch den sehr spät einsetzenden Austrieb keine Spätfrostschäden. Ein kühler und luftfeuchter Standort, sowie ein saurer Boden werden bevorzugt. Stagnierende Nässe wird nicht vertragen.

Wuchsform: kräftige, unregelmäßig angeordnete, waagerecht abstehende bis leicht ansteigende Hauptäste, mit zunehmenden Alter auch herabhängend, unregelmäßige, kurze Verzweigungen, Stamm bildend, oft bis in die Krone kerzengerade durchgehend, lockerer, schlank kegelförmiger bis pyramidaler Kronenaufbau, mit zunehmenden Alter in der Spitze abgeflachter werdend, nur im Freistand bis zum Boden beastet, langsamwachsend

Holz: silbrig-graue bis leicht rötliche, lange glatt bleibende Rinde, auch mit zahlreichen Harzbeulen durchsetzt, mit zunehmenden Alter graubraune bis rötlichgraue und schuppige Borke bildend

Blüte: einhäusig, männliche Einzelblüten rötlich, hängend, weibliche Zapfenblüten anfangs klein, gelblich bis hellrötlich, vielfach im oberen Kronenbereich angeordnet, aufrechtstehend, etwa ab Mitte April bis Anfang Mai, sehr auffallend

Frucht: braune bis purpurbraune, aufrechtstehende Zapfen, in der Reife zunächst gelb bis strohgelb, zylindrisch mit gerundeten Enden, die gelbgrünen Deckschuppen sind umgeschlagenen, bis zu 25 cm lang, bis 8 cm dick, größten Zapfen aller Tannen, reif ab Herbst

Blatt: graugrüne bis schwachgrüne Nadeln, oberseits dicht gestellt, unterseits schwach gescheitelt, von zwei hellgrünen Spaltöffnungsbändern längsseits durchzogen, bis 3,5 cm lang, bogig aufrecht, sehr spät austreibend

Wuchsform der Nobilistanne

Herbstfärbung: immergrün

Wurzel: Flach- bis Herzwurzler, empfindlich gegen Verdichtungen

Boden: frisch bis feucht, sandig-lehmig, kiesig-lehmig bis lehmig, tiefgründig, humos, nährstoffarm, durchlässig, sauer bis neutral, Kalk eher meidend, nur mäßig vertragend

Höhe: 20-50 Meter

Breite: 4-10 Meter

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Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

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