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Rotfichte (Picea abies)

Blütenbildung bei der Rotfichte

Die in Europa, mit Ausnahme des Südens und Großbritannien, beheimatete Rot-Fichte wächst bevorzugt in den Gebirgsregionen auf Höhen zwischen 600 bis 1900 Metern. Durch das weit- läufige Verbreitungsgebiet haben sich zahlreiche Varietäten und Formen im Laufe der Zeit gebildet. Es existiert neben dieser Vielfalt zudem ein reichhaltiges Sortiment an kleinwüchsigeren Gartenformen. Eine wichtige Nutzholzart für die Papierindustrie.

Botanisch auch unter Picea excelsa bekannt wird die Rot- oder Gewöhnliche Fichte im deutsch- sprachigen Raum gerne auch als 'Rottanne' bezeichnet.

Zapfenreife bei der Rotfichte

Bevorzugt werden luftfeuchte, eher kühle Lagen und ein sonniger bis lichtschattiger Standort. Schattendruck wird mühelos über mehrere Jahre vertragen. Frosthart, aber spätfrostgefährdete Lagen meidend.

Picea abies meidet ebenso die Hitze und reagiert gleichermaßen empfindlich auf Boden- und Lufttrockenheit, als auch auf Luftverschmutzung. Nicht windfest. Auf schweren Böden ist zudem neben einer erhöhten Windwurfgefahr auch eher mit einem Befall von Borkenkäfern zu rechen.

Aufgrund der Eigenschaft Rohhumus zu bilden, sinkt der pH-Wert auf den genutzten Flächen.

Wuchsform: regelmäßig angeordnete bis etagenartig angeordnete, waagerecht abstehende bis bogig aufrecht strebende Hauptäste, waagerecht abstehende bis durchhängende Seitenäste, vielfache Verzweigungen, im Freistand weit ausge- breiteter, spitz kegelförmiger Kronenaufbau, bis zum Boden beastet, im dichten Bestand wesentlich schlanker, hoch aufgeastet (Schattendruck), mittelstarkwachsend

Holz: rötlichbraune Rinde, später grauschwarz bis schwarzbraun, Borke wird grau, rau, schuppig, in asymmetrischen, kleinen Borkenplatten ablösend

Rotfichte als AltbaumBorke der RotfichteWuchsform der RotfichteBorke der RotfichteKronenaufbau der Rotfichte

Blüte: einhäusig, männliche Blüten rot, geschlossen, beim Stauben gelb, hängend, weibliche Blüten purpur, aufrecht stehend und groß, ab April bis Mai, reichhaltig blühend

Frucht: rotbraune, hängende, zylindrische Zapfen, 10-15 cm lang, 3-4 cm dick, dünne Schuppen, am Rand wellig, in der Reife anfangs gelbgrün, dann dunkler werdend, Zapfenbildung nach etwa 10 Lebensjahren einsetzend, erst im folgenden Frühjahr den Samen entlassend, stark fruchtend

Knospen der RotfichteBlütenbildung bei der RotfichteZapfenreife bei der RotfichteZapfenreife bei der Rotfichte

Blatt: dunkelgrüne Nadeln, vierkantig, zugespitzt, stechend, steif, 1-2 cm lang, sehr schmal, unterseits gescheitelt

Herbstfärbung: immergrün

Nadeln der RotfichteNadeln der RotfichteNadeln und Zweig der RotfichteVerzweigung der Rotfichte

Wurzel: Flachwurzler, hoher Anteil an Feinwurzeln, weitreichend

Boden: frisch bis feucht, sandig-lehmig bis lehmig, durchlässsig, nährstoffhaltig, flach- bis tiefgründig, schwach sauer bis alkalisch, insgesamt anspruchslos und anpassungsfähig, aber kein Salz vertragend, auf schweren Böden anfällig für Windwurf

Höhe: 25-45 Meter

Breite: 6-10 Meter

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Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

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