Mitglieder-Login   |   Mitgliedschaft   |   Produkte   |   Datenschutz   |   Haftung   |   Impressum   |   Werbung
baumpruefung.de - Twitter baumpruefung.de - Google+ baumpruefung.de - Facebook

Wespenarten

Krankheiten an Pflanzen durch Wespen

  • Fraßschäden im gesamten Kronenmantel von Nadelbäumen
  • Fraßgänge in Stämmen von Laub- und Nadelbäumen
  • Übertragung von holzzerstörenden Pilzsporen
  • Deformationen und Kümmerwuchs an Wurzeln, Blättern, Trieben und Blüten von Eichen

Die allgemein bekannten Wespen sind hier nicht gemeint. Vielmehr handelt es sich um drei Kategorien von Wespen, die in Blattwespen, Holzwespen und den Gallwespen eingeteilt werden.

Blattwespen

Die ab März bis August ausschwärmenden Blattwespenarten legen ihre Eier vorwiegend an oder in den Nadeln von Fichten und Kiefern ab. Die daraus schlüpfenden Raupen beginnen sofort mit der Fraßtätigkeit. Zur Überwinterung begeben sich die Raupen von den Bäumen in den Boden, wo sie sich je nach Art, bis zu 15 cm tief eingraben und in einen Kokon einspinnen.

Die Umwandlung zur Puppe beginnt bei den meisten Arten erst mit ansteigenden Temperaturen im folgenden Frühjahr. Bis auf die Kiefernbuschhornblattwespe, legen die Blattwespen nur einmal pro Jahr ihre Eier ab. Die Entwicklungszeiten schwanken zwischen einjährigen bis dreijährigen Generationen.

Von Bedeutung sind noch die Kiefernkultur-Gespinstblattwespe, Stahlblaue Kiefern-Gespinstblattwespe und die Fichten-Blattwespe.

Holzwespen

Wie der Name schon vermuten lässt, fliegen die 3-5 cm großen Holzwespenarten, die Baumstämme von vornehmlich geschwächten Laub- und Nadelgehölzen an. Mittels eines Legebohrers werden die Eier tief in das Holz der Wirtspflanzen eingebohrt

Da die meisten Holzwespen in einer Symbiose mit verschiedenen holzzerstörenden Pilzen leben, ist der mit der Eiablage oftmals verbundene sekundäre Schadensbefall, durch übertragene Pilzsporen, eine echte Gefahr für den Baum.

Die ausgeschlüpften Larven fressen sich weiter in den Baum bis zu ihrer Verpuppung ein. Die Generationen bis zur fertigen Entwicklung und dem Ausfliegen aus den Wirtsbäumen sind mehrjährig.

Von Bedeutung sind die Riesenholzwespe, die Kiefernholzwespe und die Schwarze Kiefernholzwespe, die vornehmlich Nadelbäume besiedeln, aber auch schon vereinzelt an Laubbäumen aufgefunden wurden, sowie die ausschließlich auf Laubbäumen fixierte Laubbaum-Holzwespe.

Gallwespen

Über 100 Arten von Gallwespen leben vorwiegend an und von Eichen. Durch ihr - mittels der Eiablage - Eingreifen in den Stoffwechsel ihrer Wirtspflanzen, rufen sie die, meist als kleine Kugeln geformten, Gallen hervor. Diese leicht zu erkennenden Formveränderungen entstehen, indem die Gallwespen den Entwicklungsprozess der Wirtspflanze an den besiedelten Wurzeln, Trieben, Blättern oder Blüten umsteuern.

In diesen Gallen leben die geschlüpften Larven von den Pflanzensäften bis zu ihrer vollständigen Entwicklung zur fertigen Gallwespe. Bei den meisten Arten tritt ein Generationswechsel innerhalb der zweimal im Jahr stattfindenden Eiablage auf. Zunächst wird im Sommer eine zweigeschlechtliche Generation hervorgebracht, die sich beim zweitenmal, ab etwa Spätherbst, in eine rein weibliche umwandelt.

Schädigend kann vor allem die Triebgallwespe auftreten. Weitere Arten sind die Knopperngallwespe, die Eichenrosengallwespe, die Linsengallwespe, die Seidenknopfgallwespe, die Eichenschwammgallwespe und die Gemeine Eichengallwespe.

WERBUNG

Viele weitere spannende Themen, sowie noch mehr Wissenswertes über Bäume, finden Sie in unserem günstigen Mitgliederbereich und in den E-Books von baumpruefung.de.

Einfach hier Mitglied werden oder schnell bestellen!
Unsicher? Das sagen unsere bisherigen Kunden: Kunden-Rezensionen

NEU: Jetzt für den neuen Newsletter von baumpruefung.de hier anmelden!

Hier klicken für mehr Informationen über den Autor

Profitieren
auch Sie aus
über 25 Jahren
praktischer
Erfahrung als
Baumschulgärtner
und -kontrolleur
des Autors
Thomas Langner

(* 1966 - † 2008)

baumpruefung.de - toTop