Bananen gehören zu den Früchten die wir gerne essen. Sie wachsen und reifen in großen Fruchtständen heran, wie auf dem rechten Bild zu erkennen ist. Diese Fruchtstände befinden sich an den baumartig aussehenden Stauden, die mehrere Meter hoch wachsen können und vielleicht deshalb oft für einen Baum oder für eine Palme gehalten werden.
Eigentlich müssten die Bananen ja auch Kerne haben, da aus dem Samen der Früchte neue Pflanzen wachsen können. Früher gab es auch nur Bananen mit Kernen. Diese Kerne waren fast so groß wie |
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eine Haselnuß und sehr hart, weshalb sich viele Menschen beim Essen der Früchte daran störten oder sich ganz einfach die Zähne an ihnen ausbeißen konnten.
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Deshalb kamen die Bananenzüchter auf die Idee neue Sorten von Bananen zu entwickeln, die keine Kerne mehr oder zumindest nur noch ganz winzige Kerne enthalten, die niemanden beim Essen der Bananen mehr stören können. Diese Sorten wachsen in riesigen Bananenplantagen, wie auf Teneriffa (linkes Bild) und entwickeln aufgrund des fehlenden Samen nun keine neue Pflanzen mehr. |
Dafür nutzen die Bananenzüchter die Schößlinge - das sind unterirdisch wachsende Aus- läufer - die aus den Wurzeln der Pflanzen sprießen. Diese Schößlinge werden abgeschnitten und neu eingepflanzt. So wachsen auch wieder neue Bananenstauden heran, deren Früchte ebenfalls keine Kerne mehr enthalten.
In den tropischen oder subtropischen Ländern, wo die Bananen aufgrund des warmen und feuchten Klima ganz toll wachsen können, gibt es aber noch viele wilde Bananenstauden, deren Früchte Kerne haben. Diese Bananen schmecken auch ganz gut, wenn nicht sogar noch besser, und können aus ihrem Samen nach erreichen der Reife wieder neue Pflanzen wachsen lassen.
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